Island 2017 – Tag 16 Von Flókalundur nach Stykkisholmur

Samstag 08.07.2017 Flagge

Richtung Stykkisholmur

Heute bin ich erst gegen 8:00 aufgestanden. Im Nachbarfjord, dem Kerlingarfjörður, soll es bis 11:00 Uhr regnen. Also Zeit das ganze entspannt anzugehen. Ziel für heute ist die Gegend um Stykkisholmur in Vesturland. Aber erst mal in Ruhe frühstücken und Zelt abbauen. Um alles abzubauen und auf die Ténéré zu verstauen brauche ich in der Regel eine knappe Stunde. Wenn es sein muss auch etwas schneller aber heute ist reichlich Zeit.

Auf dem Vestfjarðarvegur / 60

Gegen 10:00 Uhr geht es dann langsam los. Es dauert nicht lange und da steht auch schon mein Lieblingsschild am Straßenrand. Gravel road ahed steht da drauf und signalisiert mir das es gleich wieder Schotter geben wird 😉 Auch heute ist der Schotteranteil wieder sehr hoch. Wo ich auch auf dem Vestfjarðarvegur vorbeikomme, überall ist die Straße nass. Ich fahre aber im trockenen und das wird auch den ganzen Tag so bleiben. Erika und Ihr Mann die Island zurzeit im Uhrzeigersinn umrunden und mit denen ich über Facebook Kontakt halte haben im Süden nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter. Man wird sehen wie es mir ergeht wenn ich dort unten vorbei komme.  Es ist kalt heute, immer unter 10 Grad und so kehre ich ausnahmsweise mal ein und wärme mich bei einer Tasse Kaffee auf.

 

Held Sambia Handschuhe

Es kommt wie es kommen muss. Heute fliegen mir die blöden Held Sambia Handschuhe zum zweiten mal um die Ohren. Nachdem diese letztes Jahr in Norwegen nur ca. 700km gehalten haben wurden sie anschließen bei Polo reklamiert und an Held eingeschickt. Die haben sie neu genäht und jeder hat ja eine zweite Chance verdient. Aber wie erwartet halten sie auch diesmal nicht lange. Gute 3000km etwa da öffnen sich schon wieder die Nähte. In weiser Voraussicht habe ich aber noch ein anderes Paar Sommerhandschuhe von Fox dabei. Ich habe dann auch nach dem Urlaub an Held geschrieben aber die haben es nicht für nötig gehalten überhaupt zu antworten. Sie fanden es wohl nicht so witzig das ich gefragt habe ob die Sambia Handschuhe nur bis zur nächsten Eisdiele gut sind. Aber keine Antwort ist ja bekanntlich auch eine Antwort und so werde ich wohl in Zukunft keine Held Produkte mehr kaufen.

Auf dem Snæfellsnesvegur / 54

Auf dem Snæfellsnesvegur ist der Schotteranteil weiter hoch. Die Wellblechpassgen sind am Besten so mit 80 km/h zu fahren. Dann rappelt es nicht so stark. Aber Vorsicht, die Pisten sind von dem Regen der letzten Tage matschig und rutschig. Da ist stets auf die Straße zu achten. Die XT sieht bei all dem Dreck heute Abend auch mal wieder artgerecht aus 😉 Etwas abseits vom Snæfellsnesvegur liegt auch noch ein Schiffswarck am Meer. Schaut euch den Wegpunkt auf der Karte unten an wenn Ihr da vorbei wollt. Es ist sonst nicht ganz einfach zu finden. Von der Straße ist es aber einige hundert Meter bis zum Wrack und für mich in Motorradkleidung zu weit. Deshalb hab ich es mit dem Minolta 70-210mm fotografiert.

 

Camping Stykkisholmur

Nicht weit vom Schiffswrack entfernt liegt Stykkisholmur,eine kleine Stadt mit ca.1200 Einwohnern. Der Campingplatz Stykkisholmur ist eher mäßig. Angeschlossen an einen Golfplatz ist er recht groß aber sehr unpersönlich wie ich finde. Die Toiletten sind in Ordnung aber nur eine Dusche und die ist auch noch Outdoor. Das ist mit heute bei Temperaturen von unter 10 Grad den ganzen Tag über zu kalt. Ich bin noch durchgefroren von der Tagestour und habe außerdem gestern geduscht 😉 Abends gehe ich dann noch in den nahe gelegen Ort Stykkisholmur. Er hat einen schönen Hafen mit Leuchtturm. Es ist gerade ein Fischerkutter angekommen und der Fisch wird ausgeladen. Ich schaue mir das willkommene Ereignis an und schlendere danach wieder zurück zum Campingplatz. Abends gibt es dann in meiner Primus Pfanne* die letzte teure Tomate vom Einkauf in der Nähe von Glaumbaer.

 

volle Distanz: 268.02 km

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