2017 – Müritz Wochenende

Freitag 28.04.2017 Deutschland Flagge

Nach Lübeck

Die erste länger Tour im Jahre 2017 steht an. Ich werde mit den Jungs, das sind Lutz aus Lübeck, Kai-Uwe aus Stockholm, Stefan aus Genthin und Dennis aus der Nähe von Wiesbaden ein verlängertes Wochenende an der Müritz verbringen. Morgens gegen 10:00 Uhr fahre ich Richtung Lübeck los. Ich werde die Nacht bei Lutz in Lübeck übernachten. Bis Hamburg komme ich problemlos durch, erst kurz hinter Hamburg dann Stau 🙁 Zu allen Überfluss fängt es noch ordentlich an zu regnen und hört bis Lübeck nicht auf. Also in Lübeck erst mal ins Hähnchen -Eck, aufwärmen und was futtern. Lutz muss bis 22:00 Uhr arbeiten also muss ich mir die Zeit irgendwie totschlagen. Ich mache ein paar Bilder vom Holstentor und treibe mich an der Trave herum. Es ist ganz schön schattig aber irgendwann ist es 22:00 Uhr und ich fahr zu Lutz. Der sagt mir das er sich den Tag Urlaub genommen hat, super Lutz, warum schleppe ich eigentlich den ganzen Tag mein Smartphone mit? Wir quatschen noch ein wenig da wir uns seit unserer Norwegen Tour 2016 nicht mehr gesehen hatten.

volle Distanz: 505.93 km
 
Samstag 29.04.2017 Deutschland Flagge

Auf zur Müritz

Gegen 8:00 Uhr kommt Nordicbiker Kai-Uwe mit der Fähre aus Schweden an und gleich darauf geht es los Richtung Müritz. Wir nehmen überwiegend kleine Straßen, das Wetter ist herrlich mit viel Sonne. Gegen 13:30 Uhr sind wie an der Müritz auf den Campingplatz Zielowcamp im kleinen Ort Zielow der direkt an der Müritz gelegen ist. Ich war schon mal 2012 hier und damals hat es mir hier gut gefallen. Wir stellen schon mal unsere Zelte auf und Murphy sei Dank fängt es auch gleich mal an zu regnen. Stefan mit seiner V-Strom trudelt aus Genthin ein. Später am Abend gesellt sich auch noch Dennis dazu. Er ist über 600km Landstraße bis hierher gefahren. Das zieht sich, aber er ist jung und brauchte den Klick 😉 Dennis haben wir letztes Jahr in Norwegen am Geiranger Fjord kennengelernt und sind dann einige Tage zusammen gefahren. Am Abend hauen wir den Grill an und lassen es uns gut gehen.

volle Distanz: 188.59 km
 
Sonntag 30.04.2017 Deutschland Flagge

Rund um die Müritz

Kai-Uwe, unser bewährter Tour Guide, hat für heute ein schöne Tour rund um die Müritz ausgearbeitet. Es geht über kleine Straßen und Waldwege mit tiefen Spurrillen, über Neustrelitz Richtung Waren an der Müritz. Dort machen wir im Rialto Eiscafe & Pizzeria Mittagspause. Die Bedienung ist so begeistert von uns das sie gleich mal das ganze Tablett über uns ablädt 😉 Das Wetter ist phantastisch mit viel Sonne und richtig schön warm. Ideales Motorradwetter und so ist der kleine Parkplatz auch voll mit Motorrädern. Am Nachmittag statten wir dem Bärenwald Müritz am Plauer See noch einen Besuch ab. Der Bärenwald ist in Projekt der Tierschutzorganisation Vier Pfoten und bietet Bären aus schlechter Haltung oder ehemaligen Zirkusbären ein neues Zuhause. Auf dem 16 Hektar großem Areal können sich die Bären nun nach Bedarf zurückziehen und Ihre neu gewonnene Freiheit genießen. Als Besucher muss man etwas Glück haben um die Tiere aus der Nähe beobachten zu können aber hier und da sieht man sie im Dickicht herumlaufen 😉 Zurück am Campingplatz dauert es nicht lange bis der Grill wieder angefeuert wird. Wir sitzen noch einige Zeit zusammen bevor uns die aufziehende Kälte in die Zelt verbannt.

volle Distanz: 177.93 km

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Montag 01.05.2017 Deutschland Flagge

Richtung Harz

Dennis ist bereits ganz früh auf den Beinen den er will auch die Rückfahrt wieder nur auf Landstraße hinter sich bringen. Lutz macht sich auf nach Lübeck und Stefan entgegengesetzt in Richtung Genthin. Kai-Uwe und ich wollen noch einen Tag im Harz verbringen. So machen wir uns nach dem Frühstück bei gutem Wetter auf den Weg. Wie machen halt am ‚Blauen See‘ der nach dem zweiten Weltkrieg durch Stilllegung des Steinbruchs Garkenholz entstanden ist. Der See ist schön anzusehen mit seiner blaugrünen Färbung. Diese entsteht durch den hohe Kalkgehalt des Wassers welches alle Farben außer blau absorbiert. Weiter geht es zu Rappbodetalsperre. Dort können wir schon die neue Hängebrücke bewundern die allerdings noch nicht begehbar ist. Hier ist einiges los, unzählige Motorräder fahren die Straße auf und ab, der reinste Rummel. Nichts für uns und so ziehen wir rasch weiter. Unser Ziel ist der Campingplatz Eulenburg bei Osterode. Auch hier versuchen wir mein neues Zelt, das Hilleberg Allak, irgendwie in Form zu bringen. Aber wie schon Tags zuvor will es uns nicht gelingen. Ich bin enttäuscht von dem Zelt das ich mir extra für meine anstehende Island-Tour geholt hatte. Aber ich konnte es später erfolgreich gegen das Hilleberg Staika umtauschen mit dem ich nun sehr zufrieden bin. Am Abend machen wir noch einen Bummel durch Osterode auf ein Eis.

volle Distanz: 364.25 km

 

Dienstag 02.05.2017 Deutschland Flagge

Richtung Heimat

Gegen 8:00 Uhr sind wir abfahrbereit. Kai-Uwe fährt noch weiter und besucht seine Schwester für ein paar Tage bevor es wieder zurück nach Schweden geht. Ich werde durchs Sauerland zurück nach Hause fahren. Anfangs regnet es etwas aber schon bald ist Wetterbesserung angesagt und ich komme kurz nach Mittag wieder gut in Hennef an. So geht ein schönes Wohnende mit Freunden und Gleichgesinnten zu Ende. Es ist immer schön mit den Jungs was zu unternehmen, das Wetter und der Camping waren gut. Danke Jungs, ein gelungenes Wochenende 😉

volle Distanz: 310.44 km

 

 

DIY Alukoffer Trennwand

Ordnung im Reisegepäck

Heute möchte ich meine Alukoffer um eine Trennwand erweitern um den Stauraum besser organisieren zu können. Auf meiner letzten großen Reise 2017 in Island habe ich das Ganze schon mal als Testlauf mit Pappe durchgeführt. Das hat soweit gut geklappt, natürlich ist Pappe nicht optimal für diese Anwendung da diese nur eine Tour durchhält. Aber es hat sich gezeigt das das Prinzip funktioniert und ich deshalb eine haltbare Lösung anstrebe.

Für die Umsetzung braucht es nicht viel. Ich habe mir Alublech in 0,8mm Stärke besorgt. Für die Fixierung ein paar Meter Klettband*

 

Da ich kein Werkzeug zum Metall schneiden habe muss das Cuttermesser dran glauben. 0,8mm dickes Alublech ist kein Problem damit. Lineal angelegt, 20 mal schneiden und schon kann man die Aluplatte knicken und abtrennen.

 

Die Ecken etwas abrunden und die Kanten entgraten.

 

Die Trennwand wird mit Folie beklebt um später den Aluabrieb an der Bekleidung zu vermeiden.

 

In die Koffer kommen jetzt auf jede Seite zwei Streifen Klettband.

 

Auf die Trennwand kommen vier Streifen Klettband.

 

Fertig! Die eingesetzte Trennwand kann mit dem Klettband je nach Bedarf fixiert werden und die Fächer sind so in der Größe variierbar.

 

Das Ganze hat sich in der Praxis bestens bewährt. So habe ich 4 Fächer in denen ich meine Sachen verstauen und auch vorsortieren kann. Ich habe zum Beispiel ein Fach für Motorradwartung und Ersatzteile. Ein Fach für Kleidung und ein kleines für Lebensmittel. Ich kann auch mal ein Fach komplett entleeren wenn ich ganz unten etwas raus nehmen möchte. Das andere Fach bleibt so unberührt, nichts fällt irgendwie zusammen. Für Ordnung ist somit gesorgt und die Größe der Fächer kann ich auch jederzeit anpassen. Natürlich ist bei dem ganzen packen auch immer auf die Gewichtsverteilung zu achten. So kann es natürlich in den einzelnen Fächern auch schon mal zu Vermischungen kommen. Aber das ist ein anderes Thema.

Wenn du es nachgebaut und eine Tour damit gemacht hast dann schreib mir doch einfach hier deine Erfahrungen in die Kommentare.

2017 – motours.de Motorradtreffen in Genthin

Freitag 18.08.2017 Deutschland Flagge

Anreise Genthin

Auch dieses Jahr hat Stefan Mattner von www.motours.de wieder zu einem kleinen Motorradtreffen in der Nähe von Genthin eingeladen. Letztes Jahr hat es mir gut gefallen uns so bin auch ich dieses Jahr wieder mit dabei. Am Freitag Morgen mache ich mache auf den Weg Richtung Genthin. Die Anfahrt ist wenig spektakulär, geht es doch die meiste Zeit über Autobahn und es regnet. Bis Hannover komme ich gut durch aber kurz hinter Hannover ist dann wie üblich Schicht. Es geht nichts mehr, also runter von der Autobahn und weiter über Landstraße. Als ich einige Kilometer später wieder auf die Autobahn auffahre ist diese wieder frei und der Verkehr fließt. Die restliche Strecke bis Genthin bewältige ich problemlos. Ab Helmstedt wird es plötzlich immer wärmer 😉

Camping Zabakuck

Mein Ziel ist der Campingplatz in Zabakuck etwas außerhalb von Genthin. Die Platzbesitzerin ist vorgewarnt und hat uns ein schönes Plätzchen reserviert. Es ist viel los dieses Wochenende, zwei Feuerwehrtreffen, ein Simson Treffen und das motours.de Treffen. Ich bin der erste und nachdem ich mein Zelt aufgebaut habe kommt auch Stefan mit dem PKW um die Ecke. Er wohnt in Genthin und kommt erst Mogen mit Zelt und Moped. Wir quatschen ein wenig da kommen Sabrina und Alex an und bauen Ihr Zelt auf. Wir beschließen noch einen Döner zu essen und fahren mit dem PKW zur Imbissbude. Eine gute Entscheidung, es fängt an zu schütten wie aus Eimern. Daniel und Frau sind ebenfalls mit dabei und so sitzen wir einige Zeit im Restaurant. Zurück am Campingplatz ist mittlerweile auch Felix eingetroffen und hat sein Zelt aufgestellt.

volle Distanz: 518.67 km

 

Samstag 19.08.2017 Deutschland Flagge

Motorradtrteffen

Ich bin früh auf den Beinen und das Wetter ist herrlich. Gegen 9:00 Uhr kommt Stefan an und baut gleich seine Dackelgarage auf. Kurze Zeit später kommen auch Marv und Kori aus Berlin sowie Kevin aus Brandenburg am Campingplatz an. Wir sind somit komplett. Stefan hat eine kleine Runde ausgearbeitet und so nutzen wir das tolle Wetter für eine kleine Ausfahrt. Mittag machen wir in Brandenburg an der Havel im Stadtteil Wust. Die Currywurst Bude heißt dann sinnigerweise auch ‚Curry-Wust‘. Der Kori nimmt nebenbei auch noch einen Vlog auf den ihr euch hier anschauen könnt.

Abends sitzen wir dann alle beim grillen noch lange zusammen und tauschen uns aus. Edgar den ich noch vom letzten Jahr kenne schaut auch noch mal kurz vorbei. Ich habe etwas zu viel Scotch und verziehe mich gegen 0:00 Uhr in mein Zelt 😉

volle Distanz: 108.3 km

 

Sonntag 20.08.2017 Polen Flagge

Durch Polen

Morgens bin ich noch ganz schön fertig. Nach dem duschen geht es einigermaßen. Mittlerweile sind auch die anderen wach und wir frühstücken gemeinsam. Danach bauen wir unsere Zelte ab und gegen 10:20 Uhr mache ich mich auf den Weg. Ich möchte noch etwas in Richtung Polen fahren. Ich fahre einige Kilometer ins Land hinein, verlasse dann die Autobahn und werde über Landstraße nach Tschechien fahren. Es ist mein erster Besuch in Polen und ich muss sagen es hat mir gefallen. Die kleinen Straßen, das Kopfsteinpflaster und die Dörfer haben Ihren eigenen Charme. Ich komme gut voran, auf einmal ist die Straße gesperrt und ich muss einen Umweg von 60km fahren. Zu früh gefreut.

 

In Tschechien

Gegen 17:30 Uhr bin ich in Tschechien. Bei Srbská gehe ich über die Grenze. Es folgt eine Umleitung, einspurig, steil mit hohem Schotteranteil. Das nimmt man doch gerne mit 😉 Mein Ziel ist Biker Höhle Pekelene Doly. Der Weg zieht sich und als ich endlich Vorort bin komme ich gerade noch rechtzeitig zum abschließen 🙁 Ok eine Fanta bekomme ich noch aber das war es dann auch. Durch die Höhle fahren ist leider nicht mehr drin. Die ganzen Umleitungen und kleinen Straßen haben halt ihren Preis.

Camping Koupaliště Sloup

Der Campimgplatz Koupaliště Sloup ist gleich um die Ecke nur 4 km von der Höhle Pekelene Doly entfernt. Der Platzwart kann kein englisch oder deutsch und ich kein tschechisch. So arbeiten wir mit Händen und Füßen und kommen irgendwie klar 😉 Der Platz ist im Wald an einem schönen kleinem See gelegen. Viele tschechische Familien mit Kindern sind mit Ihren Zelten anwesend. Die Sanitäranlagen sind einfach aber für eine handvoll Euro ok. Ich gehen noch etwas an den See aber es wird früh dunkel und so beende ich den Tag dann auch zügig.

volle Distanz: 508.8 km

 

Montag 21.08.2017 Tschechien Flagge

Herrenhausfelsen

Morgens bin ich früh auf den Beinen. Ich habe heute einige Kilometer vor mir und so verlasse ich den Platz gegen 7:50 Uhr. Ich mache mich auf den Weg zum Panská skála dem Herrenhausfelsen. Das ist ein Basaltfelsen ganz in der Nähe. Ich hatte nicht viel erwartet aber der Felsen war echt beeindruckend. Nicht ganz so wie die Basaltfelsen in Island aber immerhin. Die Säulen haben eine Höhe von bis zu 12 Metern mit einem Durchmesser von 20 bis 40 Zentimetern. Das kann man sich gut anschauen wenn man mal in der Nähe ist. Vom Herrenhausfelsen geht es über Land Richtung Deutschland.

 

Rückfahrt

Die Grenze werde ich bei Zinnwald-Georgenfeld überqueren. Aber ich fahre nicht die Hauptstraße sondern werde die 2482 über Telnice, Adolfsgrün und Fojtovice nehmen. Das ist eine Straße nach meinen Geschmack, schön klein und nichts los. Zurück in Deutschland fahre ich noch zirka 80km über Land bis in die Nähe von Chemnitz. Von dort nehme ich die A4 und bin gegen 18:00 Uhr wieder in Hennef angekommen. Ein schönes Wochenende geht somit zu Ende. Das kleine Treffen bei Stefan nehme ich immer gerne mit. Wenn auch die Anfahrt recht weit ist und diesmal mit dem kleinen Polen – Tschechien Abstecher sind es in den vier Tagen sogar 1837 Kilometer geworden. Aber sicherlich werde ich die Gelegenheit auch in Zukunft wieder nutzen wenn es die Zeit zulässt.

volle Distanz: 643.5 km

Island 2017 – Mein Fazit

Mein Fazit

8300km habe ich auf meiner Island/Färöer Reise abgespult. Einige Tage auf See verbraucht und etliche Seemeilen im Nordatlantik zurückgelegt. Die fünfwöchige Reise war ein fast unbeschreibliches Erlebnis und ich möchte die Erfahrungen nicht missen. Letztendlich habe ich jeden Kilometer genossen. Die vielen Schotterstrecken, das Wetter von schön bis regnerisch, den Wind und die Kälte. Jeder Moment war einzigartig und ich kann nur jedem raten der sich Gedanken über solch eine Reise macht es ernsthaft zu überdenken und das Abenteuer anzunehmen. Auch das Reisen alleine, mit dem Motorrad und die Übernachtungnen im Zelt war eine gute Wahl. Man findet seinen eigenen Rhythmus, kann tun und lasse was und wie man es möchte. Wenn euch mein Reise-Tagebuch gefallen hat dann lasst doch einen Kommentar hier.

Kosten

Hier ein kurze Aufstellung der Kosten, wobei ich nicht genau erfasste habe für was ich das Geld ausgegeben habe. Aber zur groben Planung vielleicht ganz hilfreich. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf etwa 2100,- EUR

Fähre: 539,- EUR
Benzin: 600-650,- EUR
Für Essen, Trinken und Übernachtung ca. 900,- EUR
Bei 34 Reisetage ergibt sich somit ein Schnitt von etwa 62,- EUR pro Tag

Defekte / Ausfälle

Ausfälle gab es zum Glück fast keine. Am zweiten Tag ist mir ein USB Kabel verreckt, eines geht bei mir irgendwie bei jeder Tour kaputt. Dann war da noch das Problem mit der ND-Filter Box wo ich einen Filter verloren habe. Das war es eigentlich schon. Die Ténéré hat nicht einmal gemuckt. Ach ja dann noch das Problem mit den Held Sambia Handschuhen, aber da war ja vor der Reise schon klar das das Gerümpel nur für die Fahrt zur Eisdiele gemacht ist.

Was hat gut funktioniert

Die XT-660 Z Ténéré, die Sony A6000 Kamera hat tolle Bilder gemacht, das neue Samsung A3 hat mich überzeugt, der Akku hält super lange durch. Die Reise Know-How Island Karte war top in der Verarbeitung. Das Zelt, Hileberg Staika habe ich lieben gelernt. Mein neues Pack/Stapelsystem in den Alukoffern war fast perfekt und viel viel besser als bei anderen Reisen. Darüber werde ich noch einen kleine Bericht schreiben. Der wasserdichte Sandstorm 3E Tankrucksack hat bestens funktioniert.

Eindrücke Färöer

Die Färöer Inseln waren wirklich einzigartig. Die Landschaft war genau so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die markanten Berge mit den geschichteten Felsstrukturen und überall das satte Grün, man fühlt sich wie in eine andere Welt versetzt. Allerdings habe ich auch wirklich Glück mit dem Wetter gehabt. Von den sechs Tagen Aufenthalt war zusammengerechnet nur ein Tag Regen. Das ist nicht viel wenn man bedenkt das es in manchen Sommern der letzten Jahren manchmal nur 11 Tage ohne Regen gegeben hat. Das berichtete uns zumindest ein Einheimischer. Auch Motorradfahren auf den Färöer Inseln hat mir Spaß gemacht und ja wenn sich die Gelegenheit bietet würde ich gerne hier wieder einen Zwischenstopp einlegen.

Eindrücke Island

Ja was soll ich schreiben. Ich hätte nie gedacht das mich die Insel so in Ihren Bann zieht. Die Landschaft ist einfach unbeschreiblich und abwechslungsreich. Der einsame Osten und Norden hat es mir angetan. Man sieht oft Stundenlang keine Menschenseele nur gelegentlich kommt ein Auto entgegen. Die kleinen Fischerdörfer im Norden und in den Westfjorden, die viel netten Leute die stets anhalten und nachhören ob man ein Problem hat wenn man am Straßenrand steht. Die Kinder und Jugendlichen in den Dörfern die freundlich grüßen und winken wenn ich mit der XT vorbei knattere. Diese Eindrücke haben sich wirklich eingebrannt. Aber auch der Westen und Süden ist natürlich sehenswert. Zwar hat es hier einiges mehr an Touristen und ist teils stark überlaufen, aber die Landschaft ist auch hier einfach gigantisch. Der Süden mit seinen Gletschern ist sicherlich eines der ganz großen Highlights auf Island. Eines der ganz großen Erlebnisse war für mich der Tag im Hochland auf der F35. Einmal quer hoch vom Süden in den Norden, einfach nur Klasse. Die Straße ist alleine und mit dem Motorrad gut zu fahren. Kein Furten und nur ein paar Passgen wo Vorsicht geboten ist. Meist kann man das Moped einfach rollen lassen und die Landschaft genießen.

Was hätte besser sein können

Gute Frage… eigentlich nichts. Ich würde die Reise genau so nochmal machen.

Island 2017 – Reisetagebuch Übersicht

Mein Reisetagebuch Island / Färöer 2017

34 Tage mit dem Motorrad auf Island und den Färöer Inseln

Island 2017 – Vorwort

Island Motorrad Reise

Eigentlich hatte ich das Thema Island mit dem Motorrad schon zu den Akten gelegt. Als wir aber im Juli 2016 auf unsere Norwegentour auf einem Parkplatz stehen da hält ein Wohnmobil mit komischem Nummernschild neben uns. Nordicbiker Kai-Uwe bringt in Erfahrung das der gute Mann von den Färöer Inseln ist. Dieser geht in sein Wohnmobil und kommt mit Färöer Prospekten wieder heraus. Haben wir den Tourismus Minister getroffen? Man weiß es nicht aber als ich die Prospekt durchblättere war mir klar, da muss ich mal hin! Als dann Kai-Uwe auch noch mit Island anfängt zeichnet sich langsam ein Plan in meinen Kopf ab. Das wäre mal ein Abenteurer, mit der Fähre zu den Färöer Inseln und dann weiter nach Island.

Island Gedanken

Zuhause angekommen geht mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. Und auch Kai-Uwe scheint angetan. Selbst war er schon einige Male auf Island aber noch nie mit dem Motorrad. Es stellt sich aber schnelle raus das wir die Anfahrt getrennt veranstalten müssen. Kai-Uwe ist nicht seefest und für Ihn kommt nur fliegen in Betracht. Er schaut sich auf YouTube Videos von heftigen Nordatlantik Überfahrten an wo LKWs duch den Laderaum geschleudert werden aber auch die können sein Herz für die Fährfahrt nicht erwärmen, warum nicht 😉 Mir ist das relativ egal, zum einen bin ich noch nie richtig Seekrank geworden und zum andern was juckt mich das vor der Fahrt. Ich mache mir Gedanken wenn es soweit ist. Übrigens haben sie an Bord wohl recht gute Pillen für den Notfall. Kai-Uwe versucht wirklich alles, aber er kommt zudem auch noch aus Stockholm und das macht die Sache nicht einfacher. Das Motorrad muss in Dänemark verschifft werden und kommt in Seyðisfjörður an, man selbst fliegt und kommt auf der anderen Seite Islands in Reykjavík an. Dann braucht es wieder einen Inlandstransfer zum Moped und und und ….. kurz es war viel zu aufwendig und letztlich auch zu teuer.So ist Kai-Uwe raus und ich mache mir Gedanken ob ich das Ganze alleine durchziehen soll.

Island Planung

Ich entscheide mich im Januar 2017 die Tour alleine zu fahren und buche auch gleich die Fähre mit zweimal Färöer Aufenthalt. Da werde ich hoffentlich ein paar trockene Tage erwischen den es soll dort mit dem Wetter nicht ganz so einfach sein. Die letzten Monate vor der Tour mache ich mich schlau was in Island sehenswert ist. Da ist schnell klar das eine reine Hochlandtour alleine mit all den Furten nicht machbar ist. Aber eventuell kann ich die F35 fahren, das müsste klappen. Ich ziehe mir die wichtigsten Punkte auf das Garmin Montana und werde gegen den Uhrzeigersinn um Island herum fahren. Dabei möchte ich mich auf möglichst kleine Straßen bewegen. Unterstützend habe ich noch eine Island Karte von Reise Kow-How dabei und einen Islandführer ‚Rund um Island auf der Ringstraße‘ Das war es eigentlich mit der Planung. Ich werde die Tagesziele dann jeweils Vorort festlegen in Abhängigkeit des Wetters, der Tagesform und was ich mir anschauen möchte. Auf die Island Campingkarte habe ich verzichtet. Warum kannst Du hier nachlesen.

Island Ausrüstung Camping

Erstmal habe ich mir ein Zeltupdate gegönnt. Aus dem VAUDE Space L 3P, welches mir eigentlich gut gefällt, wurde ein Hilleberg Staika. Dazu noch ein paar Felsnägel. Etwas Reserven bezüglich Wind und Sturm kann nicht schaden. Die Exped SynMat 7 M Isomatte bis -17 Grad und Ajungilak Kompakt 3-Season Schlafsack bis -5 Grad waren prerfekt. Ich habe keine Nacht gefroren. Den Primus Gaskocher, Windschutz und Primus LiTech Trek Kettle Topf. Zwei 440g Gaskartuschen und ein kleiner Campingstuhl.

Ausrüstung Ténéré

Für die Ténéré habe ich das gängige Werkzeug für kleine Reparaturen und Reifenausbau dabei. Zum Reifen flicken eine Luftpumpe und Flickzeug. Ein halber Liter Öl, eine H7 Birne sowie Kettenspray. Brems- und Kupplungshebel, Bowdenzug und Nippel Reparatur-Set. Ein zweiter Kupplungszug ist bei mir fest verbaut und brauch bei Bedarf nur umgestöpselt zu werden. Zu guter Letzt noch Kabelbinder in allen Größen ein paar Ersatzsicherungen und das Garmin Montana Outdoor Navi.

Zum Anziehen

6x Funktionsshirts kurzer Arm, 4x Funktionsshirts langer Arm, Fleecejacke, Softshell Jacke, 1 Pullover, 1 Jeans, 1 Trekkinghose, 1 Wollmütze, 1x Joggingschuhe, eine Kappe und Unterwäsche für 6 Tage.

Zum Fahren

Motorradhose, Motorradjacke, Regenhose, Regenjacke, 2x Sommerhandschuhe, 1x Winterhandschuhe, Staubtuch, Nierengurt, Helm und Motorradstiefel.

Fotoausrüstung

Das Samsung A3 Handy + Powerbank 10.000 mAh. Sony A6000 + 2 Zusatzukas. Kitobjektiv SEL1855, das SEL1018 Weitwinkel, Minolta MD70-210 Telezoom und einige Speicherkarten. Dann noch die Helmkamera Drift HD Ghost mit 2 Ersatzakkus. Das Manfrotto MTPIXI-B PIXI Tischstativ und SIRUI T-005BX/C-10S Traveler Ultralight Stativ. Haida Slim PRO II Digital MC Neutral Graufilter Set bestehend aus ND8, ND64, ND1000 Filtern. Jede Menge Kabel zum laden der einzelnen Komponenten.

Und was sonst noch ?

Küchenutensielien, Salz, Pfeffer, Chillipulver, Olivenöl, Balsamico, Spülmittel, Schwämmchen, Teller, Tasse, Besteck und Waschmittel. Eine kleine Apotheke mit gängigen Medikamenten. 2 Trekkingstöcke, eine Angel, Feuerzeuge, Schweizer Messer, Mückennetz für den Kopf, etwas Sonnenmilch. Dann noch ein paar Vorräte, Asia Nudel, 2 Tütensuppen, Gulasch Dosen, 1x Tomatensoße im Glas, schwarzer Tee und Cappuccino Pulver, Brot und Käse für die ersten Tage.

Was man so alles mitschleppt 😉 Da kommt doch einiges zusammen. Wahrscheinlich habe ich das eine oder andere auch noch vergessen aufzuzählen. Ich bin diesmal auch mit zwei Packrollen unterwegs. Da ich einige Tage auf der Fähre verbringe bot es sich an dafür die kleiner Packrolle mitzunehmen.

So das solle es jetzt aber auch gewesen sein. Wie die Reise weitergeht und ewas ich alles erlebt habe erfährst Du in meinen

Reise-Tagebuch Island 2017

 

 

Island gefahrener Track 2017
Meine gefahrenen Tracks auf Island zum Downlaod

 

Island 2017 – Tag 34 Es geht nach Hause

Dienstag 26.07.2017 Deutschland Flagge

Es geht nach Hause

Heute ist also der letzte Tag meiner Island Tour und es geht nach Hause zu meiner Liebsten. Gegen 8:30 Uhr verlasse ich den Campingplatz in Brunsbüttel. Ich möchte die Fähre über die Elbe bei Glückstadt nehmen und noch ein wenig Landstraße fahren. Die habe Strecke bis Glückstadt schaffe ich dann ist die Straße wegen Baustelle gesperrt und ich müsste einen riesigen Umweg fahren. Also kurzerhand umgeplant und doch über Hamburg und den Elbtunnel. Wie immer war in Hamburg Stau, also kurz runter von der Autobahn, ein bisschen über Land und vor dem Tunnel wieder auf die Autobahn. Von da läuft es dann wie geschmiert. Ich komme gut durch, das Wetter ist gut, der Verkehr mäßig und gegen 16:30 Uhr bin ich wieder in Hennef wo ich vor gut 5 Wochen gestartet bin.

volle Distanz: 532.71 km

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Island 2017 – Tag 33 Dänemark bis Brunsbüttel Campingplatz

Montag 25.07.2017 Dänemark Flagge

Dänemark

Nach einer ruhigen Nacht auf See bin ich gegen 6:00 Uhr auf dem Oberdeck und genieße das schöne Wetter. Noch gut 2 Stunden dann werden wir wieder in Dänemark sein. Ein Engländer gesellt sich zu mir und wir quatschen ein wenig. Er hat die gleichen Schuhe , die gleiche Motorradjacke und Revit Sand Motorradhose* wie ich 😉 Zufälle gibt es! Langsam trudeln auch die anderen Motorradfahrer ein. Wir verabreden uns noch in Hirtshals auf einen Kaffee. Recht pünktlich um 8:30 Uhr sind wir dann auch in Hirtshals. Das Ausschiffen dauert diesmal etwas, wir haben mit den Motorrädern keinen guten Platzt erwischt. Angelika mit der BMW kippt noch um und liegt unter dem Bike. Zum Glück ist Ihr nichts passiert. Ja die Fähren sind tückisch. Der Boden ist teilweise etwas uneben oder dicke Ketten wo die Motorräder verzurrt werden erschweren das fahren. Also immer wachsam bleiben. Wir treffen uns wie verabredet an der großen Tanke direkt in Hirtshals. Wir das sind Angelika, ihr Mann Harry, Alex mit der KTM, sowie Arne und Stefan mit ihren Husqvarnas die über das Nordkap nach Island gefahren und schon einige Monate unterwegs sind. Nach dem Kaffee fahren dann alle ihren Weg Richtung Heimat.

 

Brunsbüttel Campingplatz

Mein Ziel für Heute ist der Brunsbüttel Campingplatz. Bevor ich allerdings dort ankomme mache ich noch einen kleine Abstecher nach Niebüll zu Jens. Jens habe ich über das Internet kennengelernt als er unser Tour T-Shirts aus Norwegen 2015 auf Facebook gesehen hatte. Ich war schon öfters hier in der Gegend aber zu einem Besuch hatte es bis jetzt nie gereicht. Wir quatschen 1-2 Stunden und ich berichte ihm von meiner Island Reise. Dann mache ich mich auf zum Brunsbüttel Campingplatz. Der Platz hat keine guten Google Rezesionen aber ich bin jetzt schon das zweite mal hier und beide Male waren eigentlich in Ordnung. Ein kleiner Platz mitten in einer Wohnsiedlung. Die Toiletten und Duschen sind in Ordnung. Das Personal war immer umgänglich und gut drauf, wie gesagt ich kann nicht klagen. Direkt neben dem Platz ist ein Restaurant wo ich mir heute ein Scholle Helgoland genehmige. Ein kleiner Spaziergang auf dem Elbdamm mit einem schönen Sonnenuntergang runden den Tag ab.

 

volle Distanz: 543.74 km

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Island 2017 – Tag 32 Überfahrt Färöer nach Dänemark

Sonntag 24.07.2017 Färöer Flagge

Färöer-Dänemark

Gegen 1:00 Uhr liege ich in der Koje. Diesmal habe ich richtig Glück denn ich habe die 6 bzw. 9 Bett Kabine für mich ganz alleine. Da kann ich mich schön ausbreiten und nachts stört kein schnarchen. In den Kabinen sind 9 Betten aber ich glaube es werden nur 6 davon vergeben. Die See war in der Nacht ruhig und so habe ich gut geschlafen. Überhaupt ist die Überfahrt bis auf die erste Nacht der Hinfahrt sehr ruhig gewesen man sieht auch keine Seekranken Passagiere.

Tagsüber an Bord

Die Rückfahrt kommt mir im Ganze irgendwie kürzer vor. Auch das letzte Stück nach Dänemark ist eigentlich kein Akt. Nachts einschiffen, etwa schlafen, tagsüber an Deck herumlungern dann noch mal schlafen und Morgens ist man in Dänemark. Das passt, kann man doch so auch mal einfach die Zeit mit nichts tun verbringen. Die letzten Wochen waren nicht ohne. So verbringe ich viel Zeit an Deck und höre Musik, dann und wann ein Bierchen aus der Sky Bar. Rechter Hand kommen die Shetland Inseln vorbei und Hartmut versucht einen Basstölpel zu fotografieren der die Fähre ein Stück begleitet. Irgendwann hat er es geschafft und ein tolles Bild geschossen.

 

Island Karte

Ich studiere noch mal meine Islandkarte in der ich meine ganze Reise mit Textmaker vermerkt habe. Da sind doch einige Kilometer zusammengekommen. Die Karte ist von Reise Know-How* und die kann ich uneingeschränkt empfehlen. Sie ist nicht aus normalem Papier wie andere Karten sondern aus speziellem Kunststoffpapier. Dadurch ist sie wirklich robust und auch Wasser kann ihr so schnell nichts anhaben. Die drei Wochen im Zelt und Motorrad musste Sie einiges aushalten. Ich habe Sie täglich öfter benutzt aber das hat die Karte sehr gut weg gesteckt. Man sieht kaum Verschleißerscheinungen und so werde ich auf meiner nächsten Reise wieder eine Karte von Know-How im Gepäck haben. Der Tag neigt sich langsam dem Ende. Das Wetter war gut und auch Morgen solle es zumindest am Vormittag so bleiben.

volle Distanz: 491.61 km

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Island 2017 – Tag 31 Tórshavn

Samstag 23.07.2017 Färöer Flagge

Tórshavn Camping

Der Tag fängt mit fiesem Nieselregen an und die Aussichten sind nicht gut. Zum Glück hat der Campingplatzt in Tórshavn einen schönen Aufenthaltsraum und große Tische im Essbereich. WLAN ist inklusive. Da die Fähre nach Dänemark erst am Abend eintrifft dürfen wir sogar bis zum späten Nachmittag am Platz verweilen. Das ist bei dem Wetter ein großer Vorteil. Gegen Mittag beschließe ich heute nicht mehr zu fahren, ich habe auch alles auf den Hauptinseln bei meinen zwei Aufenthalten gesehen. Stattdessen beschließe ich mir die Hauptstadt Tórshavn anzuschauen.

Tórshavn

Gegen Mittag hört es etwas auf zu regnen und so gehe ich in die knapp 1,5km entferne Stadt. Bis jetzt habe ich von Tórshavn noch nicht viel gesehen. Meine erster Anlaufpunkt ist die Festungsanlage und der Leuchtturm. Im Zweiten Weltkrieg waren die Färöer unter britischen Besatzung und die Festung Skansin war Hauptquartier der Royal Navy. Über den kleinen Yachthafen gelange ich in die Altstadt von Tórshavn auf der Halbinsel Tinganes. Kleine verwinkelte Gassen mit den mittelalterlichen Häusern schaffen ein schönes Ambiente. Wenn auch die Wolken immer noch tief hängen und alles grau in grau ist. Ich schaue mir noch die Yachten im zweiten, etwas größerem, Hafenbecken an bevor ich noch mitten durch die City spaziere. Auf dem Rückweg fängt es wieder an zu regnen.

 

Norröna

Gegen 14:00 Uhr dann Wetterbesserung, es hört auf zu regnen und wird heller. Genau richtig, müssen wir doch bald unser Zelte abbauen. Gegen 18:00 Uhr brechen wir auf zu Fähre wo wir viele Bekannte treffen. Ein bunter Haufen an Motorradfahren aus vielen Nationen hat sich hier eingefunden. Gegen 22:00 Uhr kommt die Fähre und es ist zum Glück den ganzen Abend trocken geblieben 😉 Gegen 1:00 Uhr Nachts ist dann alles verschifft und die Überfahrt Richtung Festland kann beginnen. Ein letzter Blick nach Tórshavn, in das Stille eingekehrt ist, eine Dose Bier an Deck und dann mache ich mich auf den Weg in meine Koje.

 

volle Distanz: 11.54 km

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