2017 – motours.de Motorradtreffen in Genthin

Freitag 18.08.2017 Deutschland Flagge

Anreise Genthin

Auch dieses Jahr hat Stefan Mattner von www.motours.de wieder zu einem kleinen Motorradtreffen in der Nähe von Genthin eingeladen. Letztes Jahr hat es mir gut gefallen uns so bin auch ich dieses Jahr wieder mit dabei. Am Freitag Morgen mache ich mache auf den Weg Richtung Genthin. Die Anfahrt ist wenig spektakulär, geht es doch die meiste Zeit über Autobahn und es regnet. Bis Hannover komme ich gut durch aber kurz hinter Hannover ist dann wie üblich Schicht. Es geht nichts mehr, also runter von der Autobahn und weiter über Landstraße. Als ich einige Kilometer später wieder auf die Autobahn auffahre ist diese wieder frei und der Verkehr fließt. Die restliche Strecke bis Genthin bewältige ich problemlos. Ab Helmstedt wird es plötzlich immer wärmer 😉

Camping Zabakuck

Mein Ziel ist der Campingplatz in Zabakuck etwas außerhalb von Genthin. Die Platzbesitzerin ist vorgewarnt und hat uns ein schönes Plätzchen reserviert. Es ist viel los dieses Wochenende, zwei Feuerwehrtreffen, ein Simson Treffen und das motours.de Treffen. Ich bin der erste und nachdem ich mein Zelt aufgebaut habe kommt auch Stefan mit dem PKW um die Ecke. Er wohnt in Genthin und kommt erst Mogen mit Zelt und Moped. Wir quatschen ein wenig da kommen Sabrina und Alex an und bauen Ihr Zelt auf. Wir beschließen noch einen Döner zu essen und fahren mit dem PKW zur Imbissbude. Eine gute Entscheidung, es fängt an zu schütten wie aus Eimern. Daniel und Frau sind ebenfalls mit dabei und so sitzen wir einige Zeit im Restaurant. Zurück am Campingplatz ist mittlerweile auch Felix eingetroffen und hat sein Zelt aufgestellt.

volle Distanz: 518.67 km

 

Samstag 19.08.2017 Deutschland Flagge

Motorradtrteffen

Ich bin früh auf den Beinen und das Wetter ist herrlich. Gegen 9:00 Uhr kommt Stefan an und baut gleich seine Dackelgarage auf. Kurze Zeit später kommen auch Marv und Kori aus Berlin sowie Kevin aus Brandenburg am Campingplatz an. Wir sind somit komplett. Stefan hat eine kleine Runde ausgearbeitet und so nutzen wir das tolle Wetter für eine kleine Ausfahrt. Mittag machen wir in Brandenburg an der Havel im Stadtteil Wust. Die Currywurst Bude heißt dann sinnigerweise auch ‚Curry-Wust‘. Der Kori nimmt nebenbei auch noch einen Vlog auf den ihr euch hier anschauen könnt.

Abends sitzen wir dann alle beim grillen noch lange zusammen und tauschen uns aus. Edgar den ich noch vom letzten Jahr kenne schaut auch noch mal kurz vorbei. Ich habe etwas zu viel Scotch und verziehe mich gegen 0:00 Uhr in mein Zelt 😉

volle Distanz: 108.3 km

 

Sonntag 20.08.2017 Polen Flagge

Durch Polen

Morgens bin ich noch ganz schön fertig. Nach dem duschen geht es einigermaßen. Mittlerweile sind auch die anderen wach und wir frühstücken gemeinsam. Danach bauen wir unsere Zelte ab und gegen 10:20 Uhr mache ich mich auf den Weg. Ich möchte noch etwas in Richtung Polen fahren. Ich fahre einige Kilometer ins Land hinein, verlasse dann die Autobahn und werde über Landstraße nach Tschechien fahren. Es ist mein erster Besuch in Polen und ich muss sagen es hat mir gefallen. Die kleinen Straßen, das Kopfsteinpflaster und die Dörfer haben Ihren eigenen Charme. Ich komme gut voran, auf einmal ist die Straße gesperrt und ich muss einen Umweg von 60km fahren. Zu früh gefreut.

 

In Tschechien

Gegen 17:30 Uhr bin ich in Tschechien. Bei Srbská gehe ich über die Grenze. Es folgt eine Umleitung, einspurig, steil mit hohem Schotteranteil. Das nimmt man doch gerne mit 😉 Mein Ziel ist Biker Höhle Pekelene Doly. Der Weg zieht sich und als ich endlich Vorort bin komme ich gerade noch rechtzeitig zum abschließen 🙁 Ok eine Fanta bekomme ich noch aber das war es dann auch. Durch die Höhle fahren ist leider nicht mehr drin. Die ganzen Umleitungen und kleinen Straßen haben halt ihren Preis.

Camping Koupaliště Sloup

Der Campimgplatz Koupaliště Sloup ist gleich um die Ecke nur 4 km von der Höhle Pekelene Doly entfernt. Der Platzwart kann kein englisch oder deutsch und ich kein tschechisch. So arbeiten wir mit Händen und Füßen und kommen irgendwie klar 😉 Der Platz ist im Wald an einem schönen kleinem See gelegen. Viele tschechische Familien mit Kindern sind mit Ihren Zelten anwesend. Die Sanitäranlagen sind einfach aber für eine handvoll Euro ok. Ich gehen noch etwas an den See aber es wird früh dunkel und so beende ich den Tag dann auch zügig.

volle Distanz: 508.8 km

 

Montag 21.08.2017 Tschechien Flagge

Herrenhausfelsen

Morgens bin ich früh auf den Beinen. Ich habe heute einige Kilometer vor mir und so verlasse ich den Platz gegen 7:50 Uhr. Ich mache mich auf den Weg zum Panská skála dem Herrenhausfelsen. Das ist ein Basaltfelsen ganz in der Nähe. Ich hatte nicht viel erwartet aber der Felsen war echt beeindruckend. Nicht ganz so wie die Basaltfelsen in Island aber immerhin. Die Säulen haben eine Höhe von bis zu 12 Metern mit einem Durchmesser von 20 bis 40 Zentimetern. Das kann man sich gut anschauen wenn man mal in der Nähe ist. Vom Herrenhausfelsen geht es über Land Richtung Deutschland.

 

Rückfahrt

Die Grenze werde ich bei Zinnwald-Georgenfeld überqueren. Aber ich fahre nicht die Hauptstraße sondern werde die 2482 über Telnice, Adolfsgrün und Fojtovice nehmen. Das ist eine Straße nach meinen Geschmack, schön klein und nichts los. Zurück in Deutschland fahre ich noch zirka 80km über Land bis in die Nähe von Chemnitz. Von dort nehme ich die A4 und bin gegen 18:00 Uhr wieder in Hennef angekommen. Ein schönes Wochenende geht somit zu Ende. Das kleine Treffen bei Stefan nehme ich immer gerne mit. Wenn auch die Anfahrt recht weit ist und diesmal mit dem kleinen Polen – Tschechien Abstecher sind es in den vier Tagen sogar 1837 Kilometer geworden. Aber sicherlich werde ich die Gelegenheit auch in Zukunft wieder nutzen wenn es die Zeit zulässt.

volle Distanz: 643.5 km

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